Vereinzelte Probleme mit biologischen Maschinenspülmitteln

Hin und wieder passiert es, dass bei biologischen Maschinenspülmitteln nach dem Waschgang die Gläser matt sind, oder weiße Schlieren auf dem Geschirr zurück bleiben.
Dabei handelt es sich um Kalkrückstände, die besonders in Regionen mit hoher Wasserhärte auftreten.

spuellmaschine

In jeder Spülmaschine ist ein sogenannter Ionenaustauscher eingebaut, der während des Spülens dafür sorgt dass die Kalkbildenden Calcium- und Magnesiumionen aus dem Wasser herausgezogen werden. Im Ausgleich dazu wird Natrium in das Wasser abgegeben, welches keinerlei sichtbare Rückstände hinterlässt.
Wenn dass nicht mehr funktioniert, bleibt der Kalk im Wasser, und ist nach dem Trocknen auf dem Geschirr sichtbar.

milch_glas

Warum passiert das bei herkömmlichen Geschirrspülmitteln nicht?
In nicht biologisch zertifizierten Geschirrspülmitteln befinden sich zu einem sehr hohen Prozentsatz Phosphate oder Phosphatersatzstoffe. Diese Stoffe übernehmen vollständig die Funktion des Ionentauschers. So ist das Geschirr immer kalkfrei, und es fällt nicht auf ob der Ionentauscher noch funktioniert.
Die hohen Phosphatzusätze in unseren Abwässern, sind jedoch sehr giftig für unsere Gewässer. Zunächst einmal führen sie zu schnellem Wachstum, vor allem von Algen. Als Folge davon kippen die Gewässer dann um, das bedeutet dass nach und nach alles abstirbt was darin lebt.

Deserted Pond

Umweltfreundlicher ist es, alternativ einmal die Funktion des Ionentauschers in der Geschirrspülmaschine zu überprüfen. Es gibt dafür Teststreifen, die Sie gerne bei einer Bestellung bei uns mit anfordern können. Geben Sie hierzu bitte in das Kommentarfeld bei Ihrer Bestellung „Teststreifen für Geschirrspülmaschinen“ ein. Ein Ionentauscher kann in fast allen Fällen wieder regeneriert werden, indem Regenerationssalz bei den Waschgängen mitverwendet wird.